Hanfpflanzen

Hanfpflanzen gehören zu den vielfältigsten Gewächsen überhaupt. Aufgrund ihrer komplexen Eigenschaften gibt es eine Vielzahl an Aspekten, die beim Anbau berücksichtigt werden sollten.
  • AK 47

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Allgemeine Infos zur Hanfpflanze

Hanfpflanzen gehören zu der Gruppe der getrenntgeschlechtlichen, einjährigen Pflanzen, die eine tageslängenabhängige Blütenbildung aufweisen und sich in freier Natur mithilfe des Windes mit anderen Pflanzen derselben Gattung kreuzen können. Der Lebenszyklus einer Pflanze kann dabei zwischen zwei und zehn Monaten liegen. Die Blütenbildung wird durch eine anwachsende Dunkelperiode eingeleitet, während die Wachstumsperiode ein hohes Maß an Licht voraussetzt.

Wachstumsphasen

Die erste Phase im Wachstum einer jeden Hanfpflanze ist die Keimung. Mithilfe eines Nährmediums sowie Feuchtigkeit werden die Samen zum Auskeimen angeregt. Zunächst bildet sich die sogenannte Pfahlwurzel, aus der sich innerhalb weniger Tage ein Setzling entwickelt. In diesem Zustand können Hanfpflanzen kaum voneinander unterschieden werden. Nach einer kurzen Setzlingsphase von etwa ein bis zwei Wochen entwickelt sich eine kleine Pflanze, wodurch der Übergang zur eigentlichen Wachstumsphase geschaffen wird. Der Stamm wird während dieser Phase dicker und die Setzlinge entwickeln sich innerhalb weniger Wochen zu mächtigen Pflanzen. Es bildet sich sowohl eine kräftige Struktur als auch eine große Menge an Blättern. Sobald die Wachstumsphase abgeschlossen ist, wird die letzte Phase eingeleitet. Während der Blütephase wachsen insbesondere die Blüten, wobei sich das Cannabinoid- sowie Terpenprofil einer jeden Pflanze entwickelt. Wer sich für den Anbau von Hanf entscheidet, der kann die Pflanze aus Stecklingen oder Samen heraus züchten. Samen sind dank der Feminisierungstechnik zu nahezu 100 Prozent weiblich und eignen sich daher bestens, um ertragreiche Pflanzen hervorzubringen. Beim Anbau mehrerer Hanfpflanzen auf engstem Raum empfiehlt sich der Einsatz von Stecklingen. Diese stammen in der Regel von derselben Mutterpflanze. Somit weisen sie dieselben Erbanlagen auf und ermöglichen einen gleichmäßigen Wuchs.

Warum ist die Unterscheidung von männlichen und weiblichen Pflanzen wichtig?

Als getrenntgeschlechtliche, einjährige Pflanze muss Hanf sich in der freien Natur mithilfe der Windbestäubung fortpflanzen. Beim bewussten Anbau sowie der Zucht von Hanfpflanzen ist dies jedoch nicht notwendig. Wichtiger sind die unterschiedlichen Eigenschaften der beiden Geschlechter. Während weibliche Pflanzen hohe Anteile an THC oder CBD aufweisen, ist dies bei männlichen Hanfpflanzen nicht der Fall. Diese produzieren keine Blüten und enthalten nur einen geringen Anteil an THC. Darüber hinaus können sie die Entwicklung der weiblichen Pflanzen negativ beeinflussen. Entsprechend ist es wichtig, dass männliche von weiblichen Pflanzen unterschieden werden.

Wie erkennt man männliche und weibliche Pflanzen?

Männliche und weibliche Hanfpflanzen lassen sich mit etwas Übung leicht voneinander unterscheiden. Während weibliche Pflanzen in der Regel gesund aussehen und viele Äste aufweisen, wachsen männliche Pflanzen nur in die Höhe und weisen dabei nur selten Verzweigungen auf. Weiterhin kann auch ein Blick auf die Blattachsel helfen, um das Geschlecht einer Hanfpflanze zu bestimmen. Bei männlichen Pflanzen finden sich an der Blattachsel kleine, runde Kugeln.

Was ist bei der Pflege zu beachten - Dünger, Wasserbedarf und Temperatur

Hanfpflanzen brauchen für ihr Wachstum ein gutes Klima. Dies setzt sich aus der richtigen Temperatur sowie einer ausreichenden Feuchtigkeit zusammen. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass die Erde zwar feucht, aber nicht nass sein darf. Gegossen werden sollte daher immer erst dann, wenn die Erde nur noch oberflächlich feucht und in einer Tiefe von einem Zentimeter bereits trocken ist. Da die Wurzeln viel Sauerstoff benötigen, sollten die verwendeten Töpfe Abflusslöcher besitzen, um Staunässe zu verhindern. Auch die Temperatur des Gießwassers ist entscheidend. Es sollte im besten Fall zwischen 18 und 24 Grad warm sein. Da Hanfpflanzen insbesondere während der Wachstumsphase viele Nährstoffe benötigen, werden häufig Dünger mit Phosphor, Kalium und Stickstoff genutzt, um die Zufuhr der wichtigen Nährstoffe sicherzustellen.

Standort

Für den Anbau von Hanfpflanzen gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Einerseits können die Pflanzen indoor angebaut und künstlich beleuchtet werden. Dafür werden Leuchtstoffröhren, Metall Halogen Lampen sowie Natriumdampflampen verwendet. Dieses stellen insbesondere während der Wachstumsphase die benötigte Beleuchtung von etwa 18 Stunden täglich sicher. Die Pflanzen können jedoch auch in der freien Natur, im Garten oder auf dem Balkon gedeihen. Entscheidend hierfür ist die Wahl des richtigen Standorts. Dieser sollte so gewählt sein, dass die Pflanze während der Wachstumsphase möglichst ganztägig dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Aufgrund der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, die Hanfpflanzen erst gegen Ende April bis Mitte Mai ins Freie zu stellen, da kalte Nächte die Pflanzen sonst schädigen könnten. Kommt es während der Wachstumsphase zu besonders heißen und trockenen Perioden, müssen die Pflanzen von Hand gegossen werden, um die benötigte Feuchtigkeit sicherzustellen.