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Was tun bei Erektionsstörungen? Kann CBD helfen?

Eine italienische Studie der Universita Vita-Salute San Raffaele hat ergeben, dass einer von vier Männern unter 40 Jahren bereits an einer Sexualstörung leidet. Dass die Erektion plötzlich nachlässt oder sogar ganz ausbleibt, ist also gar nicht so selten, wie mancher meinen mag. Wir beschäftigen uns daher im folgenden Ratgeber mit dem Thema Erektionsstörungen, wie diese entstehen und wie sie aktuell behandelt werden können. Außerdem möchten wir euch auch weitere Tipps gegen Erektionsstörungen und damit für ein gesundes Sexualleben geben.

Was sind Erektionsstörungen?

Als Erektionsstörung, medizinisch auch “erektile Dysfunktion” genannt, bezeichnet man die eingeschränkte Fähigkeit, eine Erektion des Penis zu bekommen oder diese aufrecht zu erhalten. Die Dysfunktion wird umgangssprachlich häufig als Impotenz oder erektile Impotenz bezeichnet. Zwischen der Erektionsstörung und der Unfruchtbarkeit sollte jedoch unterschieden werden.

Die Störungen der Sexualität können in allen Altersgruppen auftreten, aufgrund steigender Risikofaktoren häufen sie sich jedoch meist im höheren Alter. Immer häufiger wird eine Erektionsstörung auch bei jungen Männern nachgewiesen, dies kann an psychischem Stress, Rauchen oder regelmäßigem Konsum von Drogen und Alkohol liegen. Ein frühzeitiger Besuch beim Urologen ist von großer Wichtigkeit, denn je früher die Störungen diagnostiziert werden, desto besser lassen sie sich auch behandeln. Erektionsstörungen können außerdem das erste Anzeichen einer bis dahin unerkannten Diabetes- oder Herzerkrankung sein. Bei Symptomen sollte daher unbedingt eine fachärztliche Abklärung erfolgen.

Ursachen für Erektionsstörungen

Bei der Entstehung einer Erektion spielen die Nerven, die Blutgefäße, die Psyche und Hormone wichtige Rollen. So vielfältig wie auch das komplexe Zusammenspiel bei der Entstehung sind auch die Faktoren, die sich negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken können.

Erektile Dysfunktionen können unter anderen dadurch verursacht werden:

  • PSYCHISCHE BESCHWERDEN WIE DEPRESSIONEN ODER ANGSTSTÖRUNGEN
  • RAUCHEN
  • ALKOHOLMISSBRAUCH
  • MEDIKAMENTENMISSBRAUCH
  • ADIPOSITAS (STARKES ÜBERGEWICHT)
  • DIABETES
  • BLUTHOCHDRUCK

Vor allem psychische Probleme können das Liebesleben negativ beeinflussen. Dazu zählen neben der Depression oder Ängsten auch:

  • KONFLIKTE MIT DEM PARTNER
  • ANGST ZU VERSAGEN
  • SELBSTUNSICHERHEIT
  • BERUFLICHER STRESS

Erektionsstörungen können durch mehrere Faktoren ausgelöst werden. Bei Beschwerden sollte daher nach Risikofaktoren nicht diagnostizierter Erkrankungen gesucht werden, um diese zu erkennen und frühzeitig zu behandeln.

Zu diesen Risikofaktoren, die eine erektile Dysfunktion begünstigen können, zählen zum Beispiel:

  • ALTER
  • HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN
  • METABOLISCHES SYNDROM
  • HORMONSTÖRUNGEN
  • ATHEROSKLEROSE
  • FETTSTOFFWECHSELSTÖRUNGEN
  • OPERATIONEN IM KLEINEN BECKEN (ZUM BEISPIEL PROSTATA-OPERATIONEN)

Das Endocannabinoid- System reagiert auf sexuelle Aktivität

Jeder Mensch verfügt über ein Endocannabinoid-System im Körper. Endocannabinoide sind Cannabinoide, die der Organismus von selbst produziert. Das Endocannabinoid-System kann daher als komplexes Netzwerk neurochemischer Signalwege im Gehirn, dem zentralen Nervensystem und den peripheren Organen verstanden werden. Wird dieser Bereich durch Cannabinoide aus der Cannabispflanze stimuliert, lassen sich vielzählige positive Effekte auf den Körper beobachten.

Dass das Endocannabinoid-System auch eine Schlüsselrolle für die menschliche sexuelle Reaktion spielt, konnten Wissenschaftler durch ein im Journal of Sexual Medicine veröffentlichtes Experiment veranschaulichen. Dabei wurde der Ecocannabinoid-Spiegel gesunder weiblicher und männlicher Probanden vor und nach der Masturbation bis zum Orgasmus untersucht.

Es stellte sich heraus, dass das Endocannabonoid 2-AG (2-Arachidonoylglycerol) nach dem Orgasmus der Studienteilnehmer angestiegen war. Daraus lässt sich erahnen, dass sich der Körper auch bei der Zufuhr von Cannabis manipulieren lasse und diese chemische Belohnungsreaktion nachgeahmt werden kann.

Hilft CBD bei Erektionsstörungen?

Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff der Cannabispflanze und anders als das bekannte THC (Tetrahydrocannabinol) nicht psychoaktiv - beim Konsum führt es also zu keinem berauschenden Bewusstseinszustand und macht nicht high.

Durch seine vielzähligen Nutzen wird CBD heutzutage unterschiedlichst eingesetzt. Die medizinischen Vorteile von CBD werden in den letzten Jahren daher immer beliebter. Auch in der Behandlung von Sexualproblemen wie Erektionsstörungen, wurde CBD im Rahmen von Studien erforscht. Wie CBD bei einer erektilen Dysfunktion wirken kann, erfahrt ihr im folgendem Teil.

CBD soll Stress und Ängste abbauen

Bei Ängsten und Stress handelt es sich um wahre Erektionskiller. Bei der Entstehung einer Erektion startet der Körper Prozesse, bei denen das Nervensystem, zahlreiche Muskeln, ein gesteigerter Blutfluss und Hormone zusammenarbeiten.

Ängste und Stress können diesen Prozess jedoch maßgeblich beeinflussen, in dem die Nachrichtenübertragung des Gehirns gehemmt wird. Diese sollte eigentlich den Befehl dafür geben, dass der gesteigerte Blutfluss in Richtung Penis gehen soll. CBD soll lt. Studien eine beruhigende, stresslösende und Angst vermindernde Wirkung haben und diese Beschwerden natürlich behandeln können.

Stress wirkt sich auf die Freisetzung von Sexualhormonen aus und nimmt die Libido mit der Zeit ab.

Kann CBD die Libido verbessern?

Viele Personen kennen das Problem, dass der Körper nicht richtig reagiert, wenn man Sex haben möchte. Diese Beschwerden können auf Dauer nicht nur belastend für den Betroffenen selbst werden, sondern auch negative Auswirkungen auf das Sexleben und die Partnerschaft haben.

Wissenschaftlich nicht sicher bewiesen wird angenommen, dass die Einnahme von CBD wird die Freisetzung von Sexualhormonen stimuliert, diese helfen in Stimmung zu kommen.

CBD kann Entzündungen bekämpfen?

Unter Experten gelten Entzündungen ebenfalls als Grund für einen verminderten Sexualtrieb und damit verbundenen Erektionsstörungen. Leidet unser Organismus an einer Entzündung, versucht das Immunsystem diese mit weißen Blutkörperchen anzugreifen.

Menschen, die an chronischen Entzündungen leiden, kämpfen nicht nur häufig mit Schmerzen, sondern auch mit Durchblutungsstörungen. Insbesondere für Männer kann das zur einer echten Belastung werden, denn die Durchblutungsstörungen können Erektionsstörungen verursachen. Der Mann kann die Erektion dann nicht mehr richtig aufrecht erhalten oder bekommt gar keine.

Wissenschaftliche Studien zu CBD beschäftigen sich mit den entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD und wie dieses Entzündungen und daraus entstehende Schmerzen lindern kann - somit wären auch Auslöser einer Erektionsstörung zu beseitigen.

Kann CBD Schmerzen lindern?

Schmerzen sind für viele Menschen der Hauptgrund, warum die sexuelle Lust verschwindet. Um das Liebesleben nicht zu sehr darunter leiden zu lassen, greifen viele Betroffene schnell zu herkömmlichen Medikamenten, die umgehende Linderung versprechen.

Klassische Schmerzmittel bringen jedoch meist eine Vielzahl an Nebenwirkungen mit sich, die sich häufig auf die Libido auswirken.

Immer mehr Betroffene versuchen daher auf natürliche, pflanzliche Wirkstoffe zurückzugreifen. Im Zusammenhang mit der Schmerzbehandlung wurde CBD bereits untersucht. In zahlreichen Studien konnte die schmerzlindernde Wirkung von CBD erforscht werden.

Theoretisch könnte den Studienergebnissen zufolge CBD zur Behandlung von Schmerzen und damit verbundenen Erektionsstörungen eingesetzt werden. In unserem Artikel “CBD bei chronische Schmerzen?” findet man mehr Informationen hierzu.

Fördert CBD die Kommunikation und Kreativität?

Das sexuelle Verlangen eines Menschen wird durch das sexuelle Hemmungssystem (SIS) und dem sexuellen Erregungssystem (SES) reguliert. Ist die Interaktion zwischen diesen beiden Systemen erfolgreich, wird das von vielen Menschen als “in Stimmung sein” beschrieben- man hat Lust sich sexuell zu betätigen. Während das SIS darauf abzielt, das Verlangen nach Sex zu hemmen, ist es das Ziel des SES, dieses Verlangen zu fördern.

Verbesserte Kommunikation und Intimität werden also durch das Verlangen beeinflusst, weswegen die Aktivierung des sexuellen Hemmungssystems verringert werden sollte. Die hemmenden Eigenschaften des SIS werden durch Stress tatsächlich verstärkt und das sexuelle Erregungssystem kann sich nicht durchsetzen.

Mit dem Älterwerden kamen auch die Erektionsstörungen, was meine Partnerschaft sehr belastet hat. Ich wollte jedoch auf Medikamenten verzichten. Michael W.

5 nützliche Tipps gegen Erektionsstörungen

Neben der Behandlung mit CBD, möchten wir euch gerne weitere Tipps geben, wie ihr Erektionsstörungen behandeln könnt.

1. Ingwertee

Insbesondere bevor auf Medikamente zurückgegriffen wird, sollte man versuchen, die Beschwerden mit Hausmitteln zu behandeln. Durch Ingwertee kann beispielsweise die Durchblutung der Beckenorgane angeregt werden.

2. Kommunikation in der Beziehung

Eine Erektionsstörung hat verständlicherweise Auswirkungen auf das Liebesleben und eine Partnerschaft. Dennoch sollten betroffene Männer unbedingt mit ihrer Partnerin darüber sprechen, um das Problem gemeinsam lösen zu können. Wird nicht über die Beschwerden gesprochen, können beide Seiten nur Vermutungen anstellen und es können sich Missverständnisse und Misstrauen bilden.

3. Beckenbodenmuskeltraining

Diese Trainingsübung soll wahre Wunder wirken, indem sie nicht nur dem vorzeitigen Orgasmus vorbeugt, sondern auch gegen Erektionsstörungen hilft.

4. Nicht zu viel Sport

Verausgabt man sich im Training, drosselt das die Produktion von Sexualhormonen. Zwar werden Endorphine ausgeschüttet, die ein rauschartiges Gefühl erzeugen, diese hemmen jedoch die Erregung.

5. Therapie

Konnte nichts so wirklich gegen die Erektionsstörungen helfen, sollte man sich überlegen, eine Therapie bei einem Psychotherapeuten zu beanspruchen. Ist die Erektionsstörung psychisch bedingt, kann es helfen, mit einem Arzt über die möglichen Ursachen zu sprechen, um diese in den Griff zu bekommen.

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