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CBD bei Kopfschmerzen?

Wissenschaftlich noch nicht eindeutig erwiesen beschäftigen sich zahlreiche Studien mit der möglichen Wirkung von CBD gegen Kopfschmerzen. Im folgenden Artikel finden sich Informationen zum Thema und viele nützliche Tipps zur Kopfschmerzbehandlung- und Prävention.

Kopfschmerz - verbreitet und gehasst

In Österreich leiden rund 49,4% aller Personen über 15 Jahren zumindest einige Male pro Jahr an Kopfschmerzen. Ungefähr 10% haben Migräne.

Dabei sind Frauen zweieinhalb Mal häufiger von Migräne betroffen als Männer. Neben dem Leiden der betroffenen Personen erweist sich Migräne als volkswirtschaftliches Problem, denn rund 486.000 von insgesamt ca. 3,8 Millionen Beschäftigten kämpfen mit dieser Art von Kopfschmerz.

Das wirkt sich im Endeffekt auch auf die Arbeitsleistung der Österreicher aus.

Eine Person mit Migräne fällt demnach im Durchschnitt 14 Tage pro Jahr in der Arbeit aus. Pro Jahr bedeutet das einen insgesamten Verlust von 6,8 Millionen Arbeitstagen.

Beinahe 60 % der Migräniker greifen bei Kopfschmerzen zu rezeptfreien Medikamenten.

Immer mehr Patienten sind jedoch auf der Suche nach Alternativen zur kurzfristigen oder regelmäßigen Behandlungen von Migräne, insbesondere pflanzliche Alternativen wie CBD-Produkte werden daher in dieser Hinsicht immer interessanter und beliebter.

Entstehung von Kopfschmerzen

Die Ursachen für seine Kopfschmerzen zu erkennen, kann sich als schwierig gestalten, denn man unterscheidet zwischen 250 verschiedenen Arten von Kopfschmerzen. Grundsätzlich kann man sie jedoch in zwei Gruppen aufteilen:

Primäre Kopfschmerzen

Bei den primären Kopfschmerzen handelt es sich um die eigentlichen Kopfschmerzen wie z.B. Migräne oder Spannungskopfschmerzen.

Sekundäre Kopfschmerzen

Während bei den primären Kopfschmerzen die Erkrankung durch den Kopfschmerz selbst dargestellt wird, begründen sich sekundäre Kopfschmerzen in Erkrankungen oder anderen Ursachen, die die Schmerzen auslösen.

Die Schmerzen sind in diesem Fall also nur Symptome, ausgelöst durch beispielsweise eine Grippe, Verspannungen oder einer Kopfverletzung.
Ist die eigentliche Erkrankung vorüber, so sollte man auch keine Kopfschmerzen mehr haben. Sekundäre Kopfschmerzen sind seltener als primäre.

Migräne, das Volksleiden

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Migräne um primäre Kopfschmerzen. Diese treten regelmäßig und schubweise auf, Betroffene leiden an pulsierenden Schmerzen, die zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlicher Dauer auftreten. Migräne kann also Stunden aber auch Tage andauern. In den meisten Fällen ist der Schmerz einseitig, breitet sich bei körperlicher Betätigung jedoch auf beide Seiten aus.

Die Kopfschmerzen einer Migräne-Erkrankung treten selten ohne weitere Symptome auf, diese wären zum Beispiel:

  • FIEBER
  • ÜBELKEIT ODER SOGAR ERBRECHEN
  • LICHTEMPFINDLICHKEIT
  • LÄRMEMPFINDLICHKEIT
  • DRUCK AUF DEN OHREN
  • SEHPROBLEME UND SCHMERZEN IN DEN AUGEN

Der Einfluss von Serotonin

Einen wichtigen Einfluss auf unser Schmerzempfinden hat der Neurotransmitter Serotonin. Dieser ist für das Schmerzempfinden und die Stimmung im Allgemeinen verantwortlich. Es kann also zu Migräneschüben kommen, wenn zu wenig Serotonin im Körper vorhanden ist, da dieses Fehlen das Schmerzempfinden wesentlich beeinflusst.

Gleichzeitig kann der Neurotransmitter bei einer akuten Migräneattacke vermehrt vorhanden sein. Durch zusätzliches Serotonin kann man diese Schmerzen jedoch lindern. Grund für diesen Widerspruch ist, dass die Schmerzen zuvor durch den Serotoninmangel ausgelöst wurden und der Körper darauf vermehrt Serotonin ausschütten muss, um dies wieder auszugleichen.

Clusterkopfschmerzen

Man mag es kaum glauben, aber es kann noch unangenehmer und schmerzvoller werden. Clusterkopfschmerzen sind um ein Vielfaches schmerzhafter als die ohnehin schon unangenehme und qualvolle Migräne. Sie treten jedoch seltener auf, nur ca. 0,1% der Bevölkerung leiden daran. Das ist eine Person von 1000.

Clusterkopfschmerzen treten in den meisten Fällen erst im höheren Alter auf, Männer sind dabei eher betroffen als Frauen.
Eine Clusterattacke kommt wie aus dem nichts, tritt in Schüben von bis zu acht mal täglich auf, und kann sich über rund zwei Monate ziehen. Meist verschwindet der Schmerz dann wieder für längere Zeit, oft auch für Jahre. Bis Clusterkopfschmerz richtig diagnostiziert wird, dauert es im Durchschnitt fünf Jahre.

Kommt es zu einer Clusterkopfschmerz-Phase, ist es für die Patienten beinahe unmöglich, den Alltag zu bewältigen, da auch dieser Kopfschmerz meist mit weiteren Symptomen verbunden ist, dazu zählen unter anderem:

  • ÜBELKEIT
  • SCHWINDEL
  • SCHWITZEN IM GESICHT
  • UNRUHE
  • AUGENTRÄNEN
  • LIDSCHWELLUNGEN ODER HÄNGENDE AUGENLIDER
  • SCHWELLUNG DER NASE

Wie kann CBD wirken?

Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff, der aus der Cannabis-Pflanze gewonnen wird und in Österreich legal ist. Bekannt ist auch der Wirkstoff THC, dieser ist beim Hanf-Konsum verantwortlich für die berauschende Wirkung auf den Körper.

CBD hat keine psychoaktive Wirkung, es ruft demnach keine bewusstseinsverändernden Rauschzustände hervor.

Wie kann CBD bei Kopfschmerzen helfen?

Studien zeigen: Cannabis ist zur Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne ebenso wirksam wie Medikamente. Das hat einige Gründe:

CBD kann schmerzlindernd wirken?

Im Bezug auf Kopfschmerzen handelt es sich hierbei wohl um die meist diskutierte Eigenschaft von Cannabidiol. 2018 bestätigte eine Studie die therapeutischen Vorteile von Cannabis bzw. Cannabidiol und die damit verbundenen Behandlungsmöglichkeiten von Kopfschmerzen und Migräne. (Studienbeispiele siehe Startseite)

CBD hat Auswirkungen auf das Serotoninsystem?

Die Wissenschaft ist sich uneinig aber Studien lassen vermuten, dass CBD hat in Verbindung mit unterschiedlichen Konzentrationen von THC einen wesentlichen Einfluss auf die Ausschüttung von Serotonin im menschlichen Körper. Dies wurde in einer bereits 1995 veröffentlichten Studie gezeigt.

CBD wirkt Adstringierend?

Bestimmte Arten des Kopfschmerzes gehen mit einer Erweiterung entzündeter Blutgefäße einher. In den meisten Fällen werden daraufhin adstringierende - also die Gefäße wieder verengende - Medikamente angewandt, um die damit verbundenen Schmerzen zu stillen.

Cannabis kann eine adstringierende Wirkung aufweisen und wird daher versuchsweise bei Clusterkopfschmerzen eingesetzt.

CBD hilft bei Übelkeit?

Ein weit verbreitetes und unangenehmes Symptom unter Betroffenen von Migräne sind Übelkeit oder sogar Erbrechen. Wissenschaftlich nicht genau erwiesen kann die CBD zur Besserung von Übelkeit beitragen.

Wie wird CBD bei Kopfschmerzen eingesetzt?

Leidet man unter regelmäßigen, akuten Kopfschmerz-Attacken oder treten diese Attacken plötzlich vermehrt auf, sollte als erster Schritt ein Arzt aufgesucht werden.

Werden bereits Medikamente zur Behandlung eingenommen, kann es sinnvoll sein, diese mit dem Aromawirkstoff Cannabidiol zu kombinieren.

Bei der Auswahl des CBD-Öls sollte man immer auf die Qualität und Reinheit des Öls achten.

Qualitativ hochwertige Öle haben einen Cannabidiol-Gehalt von bis zu 99,5%. Üblich sind CBD Öle mit 5 %, 10 % und 20 %.

Studien belegen Cannabis Wirkung

2018 wurde eine Studie durchgeführt, durch die die verschiedenenen therapeutischen Vorteile von Cannabis bzw. Cannabinoiden bestätigt wurden. Laut dieser Studie konnten insbesondere bei der Behandlung von Schmerzen, und demnach auch bei der Therapie von Kopfschmerzen und Migräne Erfolge durch eine Behandlung mit CBD verzeichnet werden.

Weiters belegt diese Studie den eventuellen Zusammenhang zwischen einer Migräne-Erkrankung und dem Endocannabinoid-System.

Das sogenannte Endocannabinoid-Syndrom wird neben der Migräne unter anderem auch mit Krankheiten wie Multiple Sklerose, Fibromyalgie, dem Posttraumatischen Stresssyndrom und dem Reizdarm in Verbindung gebracht.

Eine weitere Studie aus Italien untersuchte die Wirkung von CBD und THC in Bezug auf Migräne und wurde auf dem 3. Kongress der European Academy of Neurology vorgestellt.

Sie erforschte die Effekte von Cannabinoiden und THC zur akuten sowie vorbeugenden Behandlung von Migräne. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn nach drei Monaten konnte man feststellen, dass die verabreichten CBD-THC- Produkte dieselbe Wirkung hat wie der Arzneistoff Amitriptylin.

Man konnte durch CBD und THC akute Migräneschmerzen um 43,5% reduzieren und das Auftreten von weiteren Migräneattacken um 40,4% verringern.

Durch diese Studie geht auch eindeutig hervor, dass CBD ebenfalls prophylaktisch gegen Migräne und Kopfschmerzen eingenommen werden kann.

Mein Hausarzt hat mir CBD Tropfen gegen meine Migräneanfälle empfohlen - ich kann mir das Öl nicht mehr wegdenken! Hannah G.

Nebenwirkungen von CBD

Im Normalfall verursacht Cannabidiol kaum Nebenwirkungen.
Lediglich eine starke Überdosierung kann zu Nebenwirkungen wie beispielsweise Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder Durchfall führen.

Im Falle einer Schwangerschaft sollte man grundsätzlich auf CBD verzichten, da es negative Auswirkungen auf die Enzyme hat, die für eine vollständige Funktion der Plazenta bei Schwangeren erforderlich sind.

Hin und wieder wird berichtet, dass bei der Einnahme von CBD ein trockenes Gefühl im Mund entsteht. Das begründet sich darin, dass durch das CBD bestimmte Rezeptoren aktiviert werden, die die Speichelproduktion verändern.

Weitere Hausmittel gegen Kopfschmerzen und zur Prävention

Trinken, Trinken, Trinken!

Kaum zu glauben, aber unser Gehirn besteht zu 70% aus Wasser. Bereits 2% Flüssigkeitsverlust kann die Konzentration stören, ist es mehr, entwickeln sich Schmerzen.

In vielen Fällen werden Kopfschmerzen also durch einen Flüssigkeitsmangel ausgelöst.
Oftmals kann man daher nach dem Trinken von 300-500 ml Wasser oder Tee bereits eine Besserung der Schmerzen feststellen.

Grundsätzlich sollte bei Kopfschmerzen viel getrunken werden, im besten Fall Mineralwasser mit hohem Magnesiumanteil, das stärkt die Nerven.

Die Schmerzen wegdrücken

Eine weitere sinnvolle Behandlungsform von Kopfschmerzen ist Akupressur. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird davon ausgegangen, dass sich durch unseren Körper unzählige Energiebahnen ziehen und diese an bestimmten Punkten stimuliert werden können. Die Schmerzen verschwinden also, sobald die Energie wieder ungehindert fließen kann.

Atemübungen

Verringert sich der Sauerstoffanteil im Blut, kann dies Kopfschmerzen zur Folge haben. Man sollte daraufhin Sauerstoff tanken und tief und bewusst in den Bauch atmen. Atemübungen können somit eine rasche Hilfe bei Kopfschmerzen sein.

Bewegung an der frischen Luft

Oftmals entstehen Kopfschmerzen durch stickige Luft oder Sauerstoffmangel. Ein Spaziergang an der frischen Luft kann dem schnell entgegen wirken, und Schmerzen können bereits nach 20 Minuten wesentlich gelindert werden.

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