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CBD bei Panikattacken und Ängsten

Laut der Schätzung von Experten erkrankt rund ein Viertel der Österreicher im Laufe ihres Lebens zumindest einmal an einer Angststörung, die sich in Symptomen wie Panikattacken äußert. Frauen sind dabei etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.
 Jeder, der bereits eine Panikattacke erleben musste, kennt das Gefühl, der Angst vollkommen ausgeliefert zu sein – ein Zustand, den man gar nicht, insbesondere nicht regelmäßig, erleben möchte.

Einen wichtigen Platz im Mittelpunkt der Forschung sichert sich der in Cannabis enthaltene Wirkstoff CBD, dessen Wirkung in den letzten Jahren des öfteren in Studien bestätigt, und von vielen unserer Kunden berichtet wurde.

Wir wollen daher im folgenden Text Informationen zu Angststörungen und Panikattacken geben, euch Hilfestellungen und natürliche Behandlungen aufzeigen und die Wirkungsweisen von CBD erläutern.

Was sind Panikattacken?

Plötzlich dreht sich alles, man beginnt zu schwitzen, zu zittern, sieht verschwommen und das Herz rast - die Symptome einer Panikattacke können unterschiedlicher Natur sein, in vielen Fällen auch gar keine Erklärung haben. Das wohl schlimmste an einer Panik- oder Angstattacke: sie schleicht sich leise an, kommt plötzlich und greift so schnell und scheinbar grundlos an, dass es dem Betroffenen häufig den Boden unter den Füßen wegzieht. Wenn das Blut rauscht, das Herz rast und man sich nicht mehr konzentrieren kann auf das was in diesem Moment passiert, fühlt man sich vollkommen hilflos.

Körperliche und psychische Symptome

Angst ist nichts, das man sehen, greifen oder konkretisieren kann. Für Betroffene ist es also schwierig das “Problem” zu beschreiben, insbesondere wenn jemandem selbst nicht klar ist, was mit einem geschieht. Für Außenstehende wirkt Angst und Panik häufig irrational und sie wissen nicht, wie sie dem Leidenden helfen sollen.

Betroffene wissen oft selbst lange Zeit nicht, dass sie an Panikattacken leiden und sind diesen schlichtweg ausgeliefert. Aufgrund der körperlichen Symptome wie Schwindel, Herzrasen und Schweißausbrüchen wird in vielen Fällen erst der Allgemeinmediziner aufgesucht. Da viele Panikattacken nicht richtig erkannt werden, sind Fehldiagnosen dabei keine Seltenheit. So kann es vorkommen, dass Betroffene bei einer Panikattacke denken, sie hätten gerade einen Herzinfarkt.

Wie entsteht Angst und wie werden Panikattacken ausgelöst?

Im Grunde ist Angst ein sinnvoller Schutzmechanismus unseres Körpers und war früher ein wesentlicher Überlebensvorteil. Die Angst signalisiert unserem Körper innerhalb von Millisekunden, dass eine Gefahr droht und darauf reagiert werden muss.

Der Körper wechselt während einer Panikattacke also in einen Ausnahmezustand, wobei vermehrt Adrenalin ausgeschüttet wird und der Blutdruck in die Höhe schießt.

Eine Panikattacke ist dabei immer zeitlich begrenzt, da der menschliche Körper nur über eine bestimmte Menge an Hormonen wie beispielsweise Serotonin, Cortisol oder Insulin ausschütten kann. Es ist dem Organismus also nicht möglich, diesen Panikzustand dauerhaft beizubehalten. In einer akuten Paniksituation ist es sehr hilfreich, sich diese Tatsache vor Augen zu halten und zu wissen, dass es wieder vorbeigeht.

Auch wenn Panikattacken zwar zeitlich begrenzt sind, können sie auch mehrere Stunden anhalten. Vergleichsweise ist das eher selten, meist dauern Panikattacken nur wenige Minuten an. In den meisten Fällen sollte die Panikattacke also nach wenigen Minuten bereits seinen Höhepunkt erreicht haben und wieder abklingen.

Arten von Panikattacken

In der Medizin unterscheidet man grundsätzlich zwischen vier Arten der Panikattacke, bei denen die Angstzustände jeweils durch eine andere Ursache hervorgerufen werden:

Plötzliche Panikattacke

Plötzliche Panikattacken treten meist ohne ersichtlichen Grund auf und lassen sich überwiegend auf eine Panikstörung zurückführen.

Agoraphobie

Bei dieser Art der Panik treten Angstattacken auf, wenn die betroffene Person sich an einem bestimmten Ort aufhält oder sich in einer unangenehmen Situation befindet. Eine solche Situation kann beispielsweise das Fahren mit einem Fahrstuhl sein oder das Befinden in einer großen Menschenansammlung. In den schlimmsten Fällen dieser Angststörung ist den Betroffenen das Verlassen des Hauses nicht mehr möglich, da die Angst schlicht und ergreifend zu groß ist. An dieser Stelle sei jedoch allen Leidtragenden zu raten, dass sie sich nicht zu sehr zurückziehen und verstecken sollen. Die Angst wird dadurch nur manifestiert und es wird immer schwerer, diese Situationen zu überstehen.

Sozialphobie

Dieser Paniktyp beschreibt die Angst vor zwischenmenschlichen Situationen und wird meist durch andere Personen ausgelöst, in deren Gegenwart sich Betroffene nicht wohl oder bedroht fühlen. Für Leidende ist es schwer Kontakte zu knüpfen, oder unter Leute zu gehen und dabei die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Spezialphobien

Leidet man unter einer Spezialphobie, so wird die Panik von bestimmten Situationen und Triggern ausgelöst. Das können beispielsweise Tierphobien, Angst vor Keimen oder Höhenangst sein. Der Trigger lässt sich in diesen Fällen klar definieren, weshalb man als Betroffener an eine Konfrontationstherapie denken sollte. Da es sich bei den Triggern meist nicht um alltägliche Dinge handelt, kann auch das Vermeiden dieser Situationen helfen.

Symptome

Jeder Mensch ist als ein eigenes Individuum zu betrachten, und reagiert verschieden auf Angst und Panik. Eine Panikattacke kann auch auftreten, ohne dass es sich gleich um eine Angststörung handelt. Diese erkennt man an der Regelmäßigkeit der Attacken.

Folgende anhaltende Symptome sind Anzeichen einer Störung:

  • SCHLAFSTÖRUNGEN
  • UNRUHE
  • ANGST VOR DROHENDEM UNGLÜCK
  • ANGSTVOLLE BEFÜRCHTUNGEN
  • SCHWEISSAUSBRÜCH
  • MAGENPROBLEME
  • ANGESPANNTHEIT
  • ÜBELKEIT
  • ZITTERN
  • HOHER BLUTDRUCK
  • PLÖTZLICHE KÄLTE/HITZE
  • SCHWINDEL
  • HERZRASEN

Hilft Cannabidiol bei Panikattacken?

Um Angststörungen und Panikattacken zu behandeln kommen sowohl diverse Therapieverfahren als auch Medikamente zum Einsatz, die das Auftreten der genannten Symptome lindern und verhindern sollen.

Eine große Rolle spielen dabei Psychopharmaka, die häufig mit schweren Nebenwirkungen einhergehen. Nicht jeder Patient möchte daher auf chemisch hergestellte Medikamente zurückgreifen. Viele Betroffene sind daher auf der Suche nach pflanzlichen Alternativen und schwören mittlerweile auf Cannabidiol (CBD). Neben der vielen anderen positiven Effekte von CBD wie beispielsweise die schmerzund entzündungshemmenden Eigenschaften besitzen Cannabidiol Produkte nämlich eine angstlösende Wirkung und können ideal zur Behandlung von Panikattacken eingesetzt werden.

Wirkung von CBD

Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff, den man aus der Cannabis-Pflanze gewinnt und der in Österreich legal ist. Weiters bekannt ist auch der Wirkstoff THC, dieser ist beim Konsum von Cannabis verantwortlich für die berauschende Wirkung auf den Körper. Bei CBD-Produkten steht klar der therapeutische Nutzen im Vordergrund.

CBD hat keine psychoaktive Wirkung, es werden keine bewusstseinsverändernden Rauschzustände hervorgerufen.

Auch wenn sich THC und CBD chemisch ähnlich sind, unterscheiden sie sich in ihrer Wirkung sehr - während THC eher als Angstauslöser gilt, wirkt CBD entspannend und beruhigend. Das Verhältnis von THC und CBD unterscheidet sich je nach Sorte und kommt also ganz auf die Cannabispflanze an.

Nebenwirkungen von CBD

CBD ist laut bisherigen Studien weitgehend ungefährlich und frei von Nebenwirkungen. Lediglich bei sehr starker Überdosierung kann ein Gefühl von Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit auftreten. In der Regel verschwinden diese Symptome jedoch sehr schnell. Die Einnahme von CBD kann in Verbindung mit anderen Medikamenten wie beispielsweise Psychopharmaka zu gewissen Wechselwirkungen führen, weshalb Patienten, die bereits regelmäßig Medikamente einnehmen, vor der Einnahme von CBD mit dem behandelnden Arzt sprechen sollten.

Schwangeren Frauen wird grundsätzlich von der CBD-Einnahme abgeraten, da es negative Auswirkungen auf Enzyme hat, die bei Schwangeren für eine vollständige Funktion der Plazenta notwendig sind.

Ich leide seit meiner Jugend an Panikattacken. Lange habe ich nach etwas gesucht, was mir nachhaltig hilft und ohne Nebenwirkungen ist. Mit CBD-Öl habe ich es gefunden. Meine Lebensqualität hat sich enorm verbessert. Fenyra H.

Studien belegen Wirkung von CBD bei Angststörungen

Bereits im Jahr 2004 wurde die angstlösende Wirkung von CBD in einer Studie mit dem Titel “Effects of cannabidiol (CBD) on regional cerebral blood flow” an der Universität von Sao Paulo in Brasilien bestätigt. An der Studie nahmen zehn Männer teil, die in zwei Gruppen zu je fünf Personen eingeteilt wurden. Während der eine Teil CBD gegen Angst verabreicht wurde, bekam die andere Gruppe ein Placebo.

Das Ergebnis der Studie zeigte schon damals auf, dass CBD eindeutig in der Lage war, die Angstzustände der Testpersonen zu mildern, auch wenn man nicht wusste, woran das lag. Möchte man mehr dazu lesen, kann man das hier tun.

CBD bei sozialer Phobie - Studienergebnis

Eine deutsche, universitätsübergreifende Studie aus dem Jahr 2014 veranschaulicht die Auswirkungen einer regelmäßigen Einnahme von Cannabidiolen auf Patienten mit Angststörung, im speziellen die Wirkung auf soziale Phobie. Unter den Angststörungen gilt die soziale Phobie als verbreitetste Phobie.

Bewertungsparameter dieser randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie waren die Angstwerte von 40 Probanden, die zu Studienbeginn und nach einer 30-tägigen Behandlung mit CBD Öl gemessen wurden. Während der Studie mussten drei Teilnehmer die Studie aus privaten Gründen verlassen. Die übrigen 37 Probanden mit Angststörung teilte sich in 18 Probanden, die ein Placebo erhielten und 19 Patienten, denen CBD verabreicht wurden.

Kaum zu glauben, aber die Angstwerte von 17 der 19 Personen, die das CBD Präparat bekamen, verbesserten sich. Bei einem Teilnehmer blieben die Werte unverändert. Nur bei einem Probanden verschlechterten sich die Angstwerte während der Studiendauer. Die Auswertungen der Angstwerte ergaben im Anschluss der Studie, dass die wahrgenommene Angstsymptomatik sich im Schnitt um 31,7 Prozent verbessert hatte.

Das Ergebnis veranschaulichte also, dass die regelmäßige Einnahme von CBD mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik führt. Möchte man genaueres zu dieser Studie erfahren, kann man den gesamten Ablauf und alle Ergebnisse hier nachlesen.

Weitere Studien zu CBD bei Angststörungen und Panikattacken

Ist man noch immer nicht ganz überzeugt von der Wirkung von CBD, gibt es neben den bereits genannten Studien noch weitere Tests, über die man sich informieren kann:

„Cannabidiol regulation of emotion and emotional memory processing: relevance for treating anxiety-related and substance abuse disorders“

"Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients“

„Effect of prior foot shock stress and ?9-tetrahydrocannabinol, cannabidiolic acid, and cannabidiol on anxiety-like responding in the light-dark emergence test in rats“

„Cannabidiol, a Cannabis sativa constituent, as an anxiolytic drug“

Dosierung von CBD bei Panikattacken

Damit CBD seine Wirkung voll und ganz entfalten kann, muss es korrekt dosiert werden. Dabei ist immer zu beachten, dass der Wirkstoff auf jeden Menschen anders wirken- bzw. auch die Dosierung nicht pauschal bestimmt werden kann. Es gibt daher keine Studien, die sich explizit mit der Dosierung von CBD beschäftigen. Man kann sich dabei jedoch an allgemeinen Richtwerten und eigenen Erfahrungen orientieren, denn viel falsch machen kann man nicht. Das Risiko einer Überdosierung besteht so gut wie nicht, schwerwiegende Folgen einer zu hohen Dosierung sind nicht möglich.

Hat man selbst noch keine Erfahrungen mit CBD gemacht oder weiß man nicht, welche Dosierung für das eigene Krankheitsbild am sinnvollsten wäre, kann man sich im Hanfgarten-Shop über die verschiedenen Möglichkeiten informieren lassen. Bei einer bestehenden Medikamentenbehandlung, ist es ratsam im Vorhinein mit einem Arzt über mögliche Wechselwirkungen zu sprechen.

Schnelle Wirkung, auch unterwegs

In der Regel wünschen sich Angstpatienten schnelle Hilfe, wenn es zu einer Panikattacke kommt. CBD in Form von Öl oder Kapseln eignen sich aufgrund ihrer sofortigen Wirkung ideal zur Notfallbehandlung, sollte es unterwegs zu einer Panikattacke kommen. Die lähmende Panikattacke wird vom Cannabidiol sofort eingedämmt und kann gestoppt werden, ehe sie ihren Höhepunkt erreicht hat.

Leidet man also unter Angststörungen, ist es ratsam, sein CBD in Tropfen- oder Kapselform immer bei sich zu haben, um sofort auf die Angst reagieren zu können.

Weitere Tipps für den Notfall

Merkt man, dass eine Panikattacke auf einen zukommt, gibt es einige Basics, auf die man zurückgreifen kann, um diese abzuschwächen.

1. Durch den Bauch atmen

Besonders bei wachsender Angst ist es wichtig, auf die eigene Atmung zu achten. Atmet man zu flach oder setzt man aus, kann eine Panikattacke erst entstehen. Langsames, tiefes Atmen kann helfen, sich etwas zu beruhigen.

2. Gedanken umlenken

Einfach, aber wirksam! Ist eine Attacke im Anmarsch, sollte man sich auf etwas anderes konzentrieren und die Gedanken gezielt umlenken. Man sollte versuchen die körperlichen Anzeichen nicht weiter zu beachten und sich stattdessen auf etwas anderes zu konzentrieren.

3. Die Angst durchgehen- oder loslassen

Auch wenn man seine Gedanken umlenken und nicht auf die Panik versteifen sollte, ist es nicht gut, eine Panikattacke zu verdrängen. Je mehr man sich gegen die Panik wehrt, desto stärker kann diese auch zurückkommen. Die Angst sollte deswegen zugelassen, aber nicht als Gegner betrachtet werden. Wird jemandem bewusst, dass im Grunde nichts passiert, kommt die Attacke beim nächsten mal eventuell schon schwächer.

4. Die Muskeln entspannen

Panikattacken werden von Anspannungen begünstigt und verstärkt. Hat man eine Panikattacke, sollte man sich auf jeden einzelnen Körperteil konzentrieren und diesen entspannen. Insbesondere die Muskeln im Gesicht, in den Schultern oder im Po werden in Angstsituationen angespannt.

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