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CBD Öl bei Covid - Hilft CBD bei einer Corona-Erkrankung?

Der Wirkstoff der Hanfpflanze CBD kann bekannterweise viel. Cannabidiol beruhigt, wirkt entspannend und stressmindernd. Cannabidiol ist vielseitig einsetzbar aber hemmt CBD auch Entzündungen? Zur Zeit in den Medien und nach einem ORF Bericht viel diskutiert wird der Einsatz von CBD Öl bei Corona Patienten (Covid-19-Erkrankungen) aufgrund der angeblich entzündungshemmenden Eigenschaften. Wie kann das funktionieren?

Covid Symptome

Seit fast einem Jahr bestimmt das Coronavirus unseren Alltag. Die infektiöse Krankheit aus China greift die Atemwege an und kann unterschiedlich schwere Verläufe auslösen. Die häufigsten Symptome sind unter anderem:

  • Fieber
  • trockener Husten
  • Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes
  • Atemnot
  • Müdigkeit
  • fehlender Appetit
  • Brustschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen

Wann kommt es zu einem schweren Verlauf?

Die Symptome können an verschiedenen Stadien der Erkrankung auftreten. Wenn sich die Symptome verschlimmern, spricht man von einem schweren Verlauf. Zu einem schweren Verlauf kommt es, wenn es der Körper nicht schafft, das Virus unter Kontrolle zu bringen. Corona vermehrt sich in den unteren Atemwegen und kann von dort aus ein Problem für den ganzen Körper werden. Je mehr Viren im Körper vorhanden sind, desto größer ist die Entzündung, die nicht nur in der Lunge aufzufinden ist. Das Immunsystem versucht darauf zu reagieren, doch durch die große Entzündungsreaktion greift es auch körpereigene Zellen an. 

Die Folge ist, dass die Lungen keinen Sauerstoff mehr über das Blut erhalten, die Betroffenen atmen flach und müssen in stationäre Behandlung. In einigen Fällen kommt es sogar zum Tod.

Die Maßnahmen, die man setzen kann, um sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, sind schon bekannt. Zur Erinnerung führen wir die wichtigsten Vorkehrungen nochmal für Sie an:

  • Waschen Sie ihre Hände häufig und gründlich. Desinfizieren Sie ihre Hände regelmäßig.
  • Abstand halten. Versuchen Sie, solang es möglich ist, mindestens einen Meter Abstand von anderen Menschen zu halten. Babyelefant is watching. 
  • Niesen und husten Sie in der Öffentlichkeit in den Ellbogen oder in ein Taschentuch.
  • Wenn es die Situation nicht zulässt, dass Sie mindestens einen Meter Abstand halten können, tragen Sie am besten einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Reduzieren Sie ihre sozialen Kontakte.
  • Wenn Sie Symptome aufweisen, bleiben Sie zu Hause und rufen Sie 1450 an.

CBD soll die Entzündung hemmen

Um die enorme Entzündungsreaktion im Körper zu minimieren haben Wissenschafter der University of Nebraska eine sehr interessante Empfehlung abgegeben: Der Wirkstoff der Hanfpflanze Cannabidiol, kurz CBD, könnte ein therapiebegleitendes Mittel bei einer Covid-19-Erkrankung sein. In diesem Artikel stellen die Autoren die Möglichkeit in den Raum, dass CBD durch seine entzündungshemmende Wirkung eine von Covid-19 induzierte Lungenentzündung mindern kann. Genauer gesagt, es soll die Produktion von pro-inflammatorischen Zytokinen gehemmt und die Produktion von Interferonen gefördert werden. 

Wie das ORF-Magazin “Thema” am 11.1.2021 berichtet hat, hat sogar das Klinikum Klagenfurt in Österreich Cannabidiol bei der Behandlung von Corona-Patienten verwendet. Bei 40 Patienten im stationären Bereich und bei vier Patienten in der Intensivstation wurde 99%iges CBD eingesetzt. Bei der Analyse der Blutproben zeigte sich der Trend, dass Patienten, bei denen CBD eingesetzt worden ist, das Spital ein bis zwei Tage früher verlassen konnten. Dabei sollte nochmal erwähnt werden, dass CBD kein Wundermittel ist und auch nicht die Universalantwort für eine Erkrankung mit dem Coronavirus. Die Entzündungswerte können laut diesen Erfahrungsberichten verringert und somit der Krankheitsverlauf gelindert werden. Bei der Behandlung selbst werden relativ hohe Mengen an CBD verwendet. Bis zu 300 mg werden in der medizinischen Behandlung benötigt.

CBD hilft auch bei Stress und Ängsten

Ebenfalls heben die Autoren hervor, dass die Pandemie mental belastend ist. Viele Unsicherheiten wie der Status der Wirtschaft, fehlender sozialer Kontakt und mögliche Arbeitslosigkeit können Nährboden für Depressionen und Ängste sein. Weiters kann eine Covid-19-Erkrankung bei den Betroffenen psychischen und sozialen Stress herbeiführen. Hier kann CBD eine mögliche Alternative sein. Cannabidiol könnte somit zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Einerseits könnte CBD die Entzündungen im Körper lindern, andererseits hilft Hanf den Betroffenen mental und reduziert den sozialen und psychischen Stress.

Was ist Cannabidiol / CBD überhaupt?

Cannabidiol ist ein Wirkstoff der Hanfpflanze, der bekannt für seine vielfältige Wirkung ist. Dabei darf man nicht CBD und THC verwechseln. Tetrahydrocannabinol, kurz THC, ist ebenso ein Wirkstoff der Hanfpflanze, der eine psychoaktive und berauschende Wirkung auf den Menschen hat. CBD hat diese nicht und ist daher auch legal in Österreich zu erwerben. THC ist hingegen illegal.

Hanf hatte eine lange Zeit ein sehr schwieriges Image, auch aufgrund des Wirkstoffes THC. In den letzten Jahren hat sich dieses Bild in der Gesellschaft stark verändert. Viele Menschen greifen zu natürlichen und alternativen Mitteln zurück, um ihr persönliches Wohlbefinden zu steigern. 

Welche Wirkung hat CBD?

Cannabis hat viele Fans und diese sprechen in sehr verschiedenen Tönen über die Wirkung der Pflanze. Oft ist es ein Wundermittel, oft einfach gut zum Entspannen. Häufig wird aber auch die Wirkung von CBD kritisiert bzw. in Frage gestellt. Ein Argument ist oft, dass es zu wenige Nachweise für den Wirkstoff der Cannabispflanze gibt. Was man sicher weiß, ist, dass der Cannabis-Wirkstoff auf das Endocannabinoid-System anspricht und dieses beeinflusst.

Wie funktioniert das Endocannabinoid-System?

Das Endocannabinoid-System funktioniert als Kommunikator zwischen dem menschlichen Hirn und dem Körper. Es bedient zwei verschiedene Mechanismen: die Gefühlswelt und die Regeneration nach Verletzungen oder Krankheiten. Dabei spielen die Rezeptoren CB1 und CB2 eine Rolle. Ein Beispiel: Wenn der Körper Unterstützung bei einer Entzündung braucht, werden Signalmoleküle ausgeschüttet. Diese Moleküle docken daraufhin bei den dazugehörigen Rezeptoren an. CB1 oder CB2 springen folglich auf diese Moleküle an und senden die Information, dass Hilfe benötigt wird, an die Zelle weiter. Daraufhin werden Mechanismen abgerufen, die die Linderung der Entzündung herbeiführen.

Was bedeutet das nun für den Wirkstoff CBD? Cannabidiol wirkt im menschlichen Körper gleich wie ein Signalmolekül. Wenn dem Körper somit CBD zugeführt wird, docken die Signalmoleküle an den CB1- und CB2-Rezeptoren an und wirken im Körper dort, wo sie benötigt werden. Die möglichen Auswirkungen auf den Körper sind verschieden:

  • Appetit regulierend
  • ruhiger Schlaf
  • beruhigend
  • regenerierend
  • Angstlösend
  • unterstützt die Verdauung
  • hilft bei der Behandlungen von Depressionen

Die Anwendung von CBD

Aufgrund des weiterhin anhaltenden Hypes des Hanfs haben sich weitere Produkte mit (natürlichem) CBD-Gehalt entwickelt. Es gibt CBD Öl, Kapseln, Salben, Cremen, Globuli oder auch Tees. Sogar Hanfpulver für Hunde und Pferde gibt es schon zu erwerben. 

Hat CBD Nebenwirkungen?

Ja, CBD kann Nebenwirkungen aufweisen. Aber kein Grund zur Panik: Nebenwirkungen von CBD sind sehr selten. Bei den geringen Mengen, die Privatpersonen anwenden können, ist die Wahrscheinlichkeit sehr niedrig, dass Nebenwirkungen auftreten. Selbst die World Health Organization (WHO) hat in einem Bericht festgehalten, dass CBD als unbedenklich einzustufen ist. 

Aber wie gesagt, Nebenwirkungen können auftreten, am wahrscheinlichsten bei sehr großen Dosierungen. Oft sind die Nebenwirkungen harmlos und nicht wirklich bedenklich. Diese sind unter anderem:

  • Weniger Appetit
  • Fieber
  • Durchfall
  • Schläfrigkeit

Bei CBD kann es auch zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Das bedeutet, dass CBD die Wirkung von anderen Arzneimitteln beeinflussen kann. Um hier nicht mehr Schaden als Nutzen anzurichten, sollten Sie sich am besten bei Ihrem Hausarzt bzw. bei einem Apotheker Ihres Vertrauens informieren, welche Medikamente mit CBD verträglich sind.

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