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CBD zur Rauchentwöhnung

Das Rauchen ist wohl eine der sinnlosesten Angewohnheiten, die man als Mensch nur haben kann. Denn abgesehen, davon dass es den Körper vergiftet und uns kurzzeitig zufriedenstellt, gibt uns eine Zigarette, nämlich gar nichts. Die Sucht nach den Glimmstängeln ist im Vergleich jedoch enorm groß und für die meisten auch nur schwer wieder loszuwerden. Bücher, Seminare, Gruppen…, was es nicht alles gibt, um mit dem Rauchen aufzuhören. Und Forscher haben jetzt herausgefunden, dass es gar nicht mal so sehr die körperliche Abhängigkeit ist, die es Betroffenen schwer macht aufzuhören, als viel mehr der psychische Aspekt. Und genau an diesem Punkt können Substanzen, wie Cannabidiol ansetzen. 

Warum es so schwer ist, mit dem Rauchen aufzuhören

Das Schlüsselwort, wenn es um die Abhängigkeit beim Rauchen geht, ist Nikotin. Nikotin ist ein Nervengift, welches unter anderem in der Wurzel von Tabakpflanzen produziert wird. Vorgesehen ist das Gift von der Natur eigentlich, um es von den Wurzeln in die Blätter zu transportieren, wodurch Fressfeinde abgewehrt werden sollen. Daher wird Nikotin auch gerne als Insektizid verwendet, also um Insekten abzutöten. Nikotin ist ein Stoff, welcher äußerst schnell und stark abhängig macht. Stellt sich also eine Abhängigkeit ein, so muss die Nikotinzufuhr ständig gewährleistet sein, ansonsten stellen sich bereits nach kurzer Zeit sowohl physische als auch psychische Entzugserscheinungen ein. Nikotin löst in unserem Gehirn ein kurz andauerndes Glücksgefühl aus, weshalb vor allem in Stresssituationen gerne eine Zigarette geraucht wird. 

Darüber hinaus verbinden viele Raucher das tägliche Rauchen mit einer Art Ritual, was natürlich nichts anderes als Gewohnheit ist. Viele rauchen zum Beispiel gerne am Morgen, zusammen mit einem Kaffee und der Zeitung. Aber auch in der Mittagspause, darf die „entspannende“ Zigarette natürlich nicht fehlen. Die Zigarette fungiert für viele Abhängige also als eine Art Auszeit, die man sich gönnt, um ein wenig runterzukommen. Natürlich spielt aber auch Alkohol eine Rolle, wenn es ums Rauchen geht, so Rauchen in Verbindung mit Alkohol nicht zu selten auch Personen, die normalerweise auf das Qualmen verzichten würden. Rauchen wird also immer mit bestimmten Ereignissen oder Angewohnheiten verbunden. Und genau dieser Punkt macht es einem schwer aufzuhören. Denn diese Ereignisse, wie das Frühstück, die Mittagspause oder der Alkohol am Wochenende, werden sich in der Regel nicht ändern. Die Zigarette wird man allerdings missen…

Um also mit dem Rauchen aufzuhören ist es wichtig, die physischen als auch psychischen Zeichen des Körpers richtig deuten zu können. Vor allem aber dürfen diese Anzeichen nicht die Kontrolle über den Verstand übernehmen. Das klingt hart, ist jedoch machbar. Selbst, wenn die ersten Versuche gescheitert sind. Das zeigt lediglich, dass ein Wille besteht, das Problem bisher jedoch nicht richtig angegangen wurde. 

Diese Möglichkeiten gibt es, um mit dem Rauchen aufzuhören

Ähnlich wie für die Tabakindustrie selbst die Abhängigkeit der Menschen ein lukratives Geschäft ist, ist auch der Wille mit dem Rauchen aufzuhören ein Geschäft, mit dem sich viel Geld verdienen lässt. Von Medikamenten, über Bücher bis hin zur Hypnose oder Seminaren, die sogar von der Kasse bezahlt werden, ist mittlerweile fast alles dabei. Eines der wohl bekanntesten Möglichkeiten mit dem Rauchen aufzuhören, ist das Buch „endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr, welcher ironischerweise im Juli 2006 an Lungenkrebs starb. Nichtsdestotrotz haben sein Buch und die darauf basierenden Seminare 1000 Konsumenten dabei geholfen aufzuhören. Der Schlüssel zum Erfolg ist die durch Allen Carr’s eigens entwickelte Methode „EasyWay“, welche zeigt, dass nicht die körperliche Abhängigkeit von Nikotin das Problem beim Aufhören ist, sondern die Illusion, man würde durch das Rauchen einen Vorteil oder Mehrwert gegenüber des Nichtrauchens haben. Der Autor beschreibt dieses Problem in seinem Buch gerne als „Gehirnwäsche des Rauchens“, welches es gilt zu verstehen. 

Zahlreiche Erfahrungsberichte belegen den Erfolg dieser Methode. Und in Verbindung mit ein paar Geheimtipps, auf welche wir im folgenden ein wenig näher eingehen, und dem starken Willen aufhören zu wollen, wird der Erfolg bald in greifbare Nähe rücken. 

Diese Geheimtipps können die Entwöhnung erleichtern

Rauchen ist eine Sucht, die auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden sollte, wobei der Erfolg damit aufzuhören immer von persönlichen Aspekten abhängt. Die folgenden Tipps sind daher keine Garantie, sondern lediglich ein paar weitere Punkte, die als Unterstützung im Kampf gegen die Sucht dienen sollen. 

1. Langsam aber konsequent anfangen

Wie bereits erwähnt, hängt die Abhängigkeit zum Rauchen unter anderem mit alltäglichen Gewohnheiten zusammen. Das heißt, umso mehr das Rauchen in solche Gewohnheiten miteinbezogen wird, desto schwieriger ist es, abrupt damit aufzuhören. Hilfreich ist es daher langsam anzufangen und für den Anfang einfach nur einen nikotinfreien Tag einzulegen, oder in bestimmten Situationen bewusst darauf zu verzichten. 

2. Alles entfernen, was ans Rauchen erinnert

Vielen Konsumenten fällt es schwer, konsequent zu bleiben, wenn alles in ihrer Umgebung ans Rauchen erinnert. Aschenbecher, Zigarettenschachteln, Feuerzeug etc. Ja sogar Filme oder Serien, in denen geraucht wird, sind bei vielen ein Auslöser, um selbst zur nächsten Zigarette zu greifen.

3. Kurkuma-Ingwer-Wasser 

Klingt komisch, ist aber so. Bei viele verdrängt der intensive Geschmack des Wassers das akute Verlangen nach einer Zigarette. Darüber hinaus wirkt sich die beruhigende Wirkung von Ingwer positiv auf die Entzugserscheinungen aus, wobei die antioxidativen Eigenschaften der Zwiebel unterstützend wirken, wenn es um die Reinigung der Lunge geht. Der Honig in Verbindung mit Kurkuma hingegen wirkt entzündungshemmend und schleimlösend, was insbesondere bei starken Rauchern einen positiven Effekt auf den sogenannten „Raucherhusten“ hat. Und so wird’s gemacht: 

Zutaten:

  • 1 TL Kurkuma Pulver
  • 2 EL Honig
  • 1 Stück Ingwerwurzel
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Liter Wasser

Zubereitung:

Das Wasser zum Kochen bringen, die Zwiebel vierteln und zusammen mit dem Honig, dem Kurkuma und der Ingwerwurzel im Wasser 30 bis 45 Minuten lang köcheln lassen, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Diese Masse etwa 30 Minuten ziehen lassen und dann absieben. Bei starkem Verlangen nach einer Zigarette einfach zwei Esslöffel von dem Kurkuma-Ingwer-Wasser nehmen.

4. Süßholzwurzelwasser 

Auch dieser Helfer wirkt entzündungshemmend, schleimlösend und beruhigend, wodurch die Entzugserscheinungen bei angehenden „Nichtrauchern“ deutliche gelindert werden. 

Zutaten:

  • 1 EL Süßholzwurzel
  • 1 EL Honig
  • 1 Glas Wasser

Zubereitung:

Das Wasser wird erhitzt, um die Süßholzwurzel im Anschluss für etwa 20 Minuten darin ziehen zu lassen. Für einen angenehmeren Geschmack noch ein wenig Honig dazugeben, fertig.

5. Ablenkung 

Wenn es darum geht eine Abhängigkeit zu bekämpfen, gibt es wohl kein wirksameres Mittel als Ablenkung. Sei es durch Sport oder andere Aktivitäten. Freizeitaktivitäten, insbesondere Sport schütten Glückshormone in unserem Gehirn aus, was zu einem guten Körpergefühl führt. Außerdem sind die Gedanken an die nächste Zigarette bei Weitem nicht so präsent, als wenn man nur daheim sitzt und sich Gedanken darüber macht, warum man jetzt keine Zigarette rauchen sollte. 

6. Entzugserscheinungen sind normal und ein gutes Zeichen

Entzugserscheinungen lassen sich wohl kaum vermeiden, wenn man zum Rauchen aufhören will. Wichtig ist es, diese nicht zu verteufeln, sondern sie in ein positives Licht zu rücken. Entzugserscheinungen signalisieren lediglich, dass unser Körper bereits in einer Phase angekommen ist, in welcher er bereits beginnt, sich zu erholen und von den Giften zu reinigen. Darüber hinaus verschwinden diese Begleiterscheinungen meistens schon nach kurzer Zeit. 

7. Cannabis 

Es gibt bereits diverse Studien aus London, welche die Hoffnung bestätigen, Cannabis könnte bei der Rauchentwöhnung helfen. Die Forscher gehen davon aus, dass CBD, welches in Verbindung mit unserem Endocannabinoid-System steht, für gewisse Veränderungen in den Bereichen Erinnerung und Gedächtnis verantwortlich ist. Diese Bereiche wären nämlich laut der Londoner Forscher dafür verantwortlich, dass ein Raucher immer wieder zur Zigarette greift. Genauer gesagt, wird die Erinnerung daran gelöscht, wie es ist, eine Zigarette zu rauchen. So ähnlich funktioniert die Wirkung von CBD auch in Bezug auf Angststörungen oder Panikattacken, denn auch hier werden bestimmte Situationen oder antrainierte Trigger ausgeschaltet, bzw. umgekoppelt. CBD sorgt also dafür, dass falsch zusammengeknüpfte Synapsen sich wieder lösen oder sogar ganz ausgeschaltet werden. 

8. Immer wieder daran erinnern, warum man aufhören will oder aufgehört hat 

Ein Rückfall ist nichts Schlimmes. Wichtig ist jedoch, dass man sich jedes Mal wieder klarmacht, warum man aufgehört hat, damit dieser Zustand nicht wieder einen dauerhaften Platz im Leben einnimmt. Das Risiko an einem Herzleiden oder Krebs zu erkranken ist beispielsweise bei Weitem geringer als bei Personen die weiterhin rauchen. 

9. Einen Ersatz zum Rauchen finden

Wenn das Verlangen für eine Zigarette zu groß wird, hilft es häufig, etwas anderes in den Mund zu nehmen. Viele Nutzer greifen zum Beispiel zu Kaugummis, Lutschern oder einem Bonbon. Die gesündere Alternative wären beispielsweise Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder auch eine Karotte. 

10. Die Hände beschäftigen

Vielen ehemaligen Rauchern fehlt es auch, etwas in der Hand zu haben. Da kann es helfen sich einen Stressball, etwas zum Kneten oder eine Kette zur Hand zu nehmen, um sich damit abzulenken. 

Wenn das Verlangen für eine Zigarette zu groß wird, hilft es häufig, etwas anderes in den Mund zu nehmen. Viele Nutzer greifen zum Beispiel zu Kaugummis, Lutschern oder einem Bonbon.

Fazit

Wer selbst raucht weiß, dass es alles andere als einfach ist, damit aufzuhören. Das Problem bei den meisten jedoch ist, dass sie sich selbst zu sehr unter Druck setzen. Dieser Druck löst Stress aus, wodurch das Verlangen nach einer Zigarette größer wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Sache ruhig anzugehen. Es ist nämlich auch schon viel gewonnen, wenn man für den Anfang einfach weniger raucht, um den Konsum dann nach und nach auf null zu reduzieren. 

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