Richtungsweisendes Urteil in der Schweiz

Wer geringfügige Mengen Cannabis – bis zu 10 Grammm – bei sich trägt, wird in Zukunft nicht mehr strafrechtlich verfolgt. Dieser richtungsweisende Entscheid des Bundesgerichtes führt in Zürich und Winterthur quasi zur «Legalisierung» des Besitzes von Cannabis.

Die Vorgeschichte: Bei einer Personenkontrolle am 11. Dezember 2015 wurde bei einem Basler eine kleine Menge Cannabis sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt eröffnete daraufhin ein Strafverfahren welches vor das Bundesgericht gelangte.

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Die überraschende Entscheidung: Die Stadtrichterämter von Zürich und Winterthur entschieden, dass sie bei Erwachsenen, welche geringfügige Mengen von Cannabis besitzen, von nun an kein Strafverfahren mehr einleiten werden. Grossartig liebe Schweiz.