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Edibles - Cannabis zum Essen

Cannabisprodukte können bei vielerlei Beschwerden helfen. Nicht zuletzt deswegen waren sie im 19. Jahrhundert wohl auch in jeder Hausapotheke zu finden. Nach der jahrelangen Cannabis-Prohibition fand die Welt die Vorteile der potenten Pflanze jedoch wieder.

Nun stellt sich jedoch die Frage, welche Art der Aufnahme von Cannabis die meisten Vorteile birgt. Das Rauchen von Cannabisblüten ist immer noch die bekannteste Form des Konsums, welche allerdings einige Risiken wie unter anderem die Schädigung der Lunge mit sich bringt. Als Alternative etablieren sich immer stärker sogenannte Edibles. Was das ist, welche Vorteile sie bringen und worauf du dabei achten musst - diese und noch mehr Fragen beantworten wir im folgenden Artikel.

Was sind Cannabis Edibles?

Cannabis Edibles oder nur Edibles sind Speisen oder Getränke, denen Cannabis beigemischt wurde. Wenn es um die möglichen Lebensmittelarten geht, gibt es fast keine Begrenzung. Die entsprechende deutsche Bezeichnung wäre „Hanfzubereitung“ oder "Kochen mit Hanf", doch der Begriff Edibles hat sich auch im deutschsprachigen Raum durchgesetzt. Doch vor der oralen Aufnahme ist es wichtig, zu wissen, wie die Edibles funktionieren bzw. richtig hergestellt werden und wie sie sich auf den Konsumenten auswirken können.

Welche Arten von Cannabis Edibles gibt es?

Der obligatorische „Space Cake“ ist wohl die beliebteste und bekannteste Form der Edibles. Dazu gehören alle Arten von Keksen und Kuchen, die gebacken und über den Magen-Darm-Trakt verarbeitet werden. Cannabis Brownies und Kekse sind nicht nur im Verkauf sehr beliebt, sondern werden oft auch vom Konsumenten selbst gemacht. Das liegt daran, dass die Produktion eigentlich kein Hexenwerk ist, solange man sich an ein paar wichtige Regeln hält. Darüber hinaus wird der Geschmack von Cannabis durch das Eigenaroma des Lebensmittels weitgehend verdeckt.

Darüber hinaus gibt es Sublinguale Edibles wie Lutscher oder Bonbons, die zwar ebenfalls keine sofortige Wirkung entfalten, dennoch schneller wirken als Brownies und ähnliche Arten der Edibles. Die Inhaltsstoffe werden so nämlich direkt in den Mund abgegeben und gelangen über das Gewebe schneller in den Blutkreislauf. Bei dieser Art der Cannabis Edibles gestaltet sich die

Effizienz der Aufnahme etwas schwieriger. Die Effizienz hängt jedoch nicht nur von der Technik ab, sondern auch von der Zusammensetzung der Lebensmittel.

Sublinguale Edibles sind zum Beispiel Hanf Lutscher oder Bonbons
Sublingual Edibles

Welche Vorteile gibt es?

Die Aufnahme von Cannabis in Form von Edibles bringt einige Vorteile mit sich:

Zum einen sind Cannabis Edibles diskreter als beispielsweise das Rauchen. Wenn jemand Cannabis raucht, ist es meist sehr auffällig, da CBD Blüten, wenn sie verbrennen, ein intensives Aroma freisetzen. Cannabis Edibles jedoch sehen wie herkömmliche Lebensmittel aus und können überall unauffällig verzehrt werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass auf das Rauchen verzichtet werden kann und somit die Lunge geschont wird.

Wer Cannabis in Form von Edibles aufnimmt, hat außerdem eine breite Palette von Optionen zur Auswahl. Es kommen unterschiedliche Süßigkeiten, Speisen, Getränke und medizinische Pastillen infrage.

Durch die orale Einnahme von Cannabis kann die Dosierung genau kontrolliert werden. Vor allem dann, wenn die Cannabis Edibles selbst zubereitet wurden, kann durch eine genaue Zahl an Tropfen oder Sprühstöße dosiert werden.

Daraus ergibt sich auch der nächste Vorteil von Cannabis Edibles. Durch eine präzise Dosierung kann nämlich die Wirkdauer gut abgeschätzt werden. Darüber hinaus wirken Edibles immer nach der gleichen Zeit (etwa 1 bis 1 ½ Stunden), wodurch sich die Einnahme und Wirkung besser planen lassen.

Die große Auswahl an Cannabis Esswaren bietet für jeden etwas. Die Produkte schmecken teilweise sogar besser als traditionelle Lebensmittel ohne Cannabis.

Der letzte und wahrscheinlich wichtigste Vorteil gegenüber dem Rauchen ist die Tatsache, dass beim Kochen oder Backen alle Inhaltsstoffe des Materials unbeschadet vorhanden bleiben, sofern Du Dich an die Temperaturangaben hältst. Beim Rauchen hingegen verbrennt das meiste der Inhaltsstoffe, wodurch bezüglich der Gesundheit nicht mehr viel Gutes der wertvollen Stoffe übrig bleibt.

Worauf sollte man bei Hanf zum Essen achten?

Tatsächlich ist es wichtig zu beachten, dass das Spektrum der Wirkung von Cannabis sehr individuell und vielfältig ist. Die einen spüren gar keine oder nur sehr wenig der Wirkung, während andere bereits nach einer halben Stunde merken, dass sich etwas tut. Sei es, dass durch das enthaltene CBD das Gemüt ruhiger wird oder gar Schmerzen einfach verschwinden.

Hinzu kommt noch die Tatsache, dass Cannabis Edibles eine ganz andere Auswirkung auf Konsumenten haben. Edibles wirken nämlich weitaus stärker und intensiver auf den Körper. Das liegt ganz einfach daran, dass in Edibles alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben und durch die richtige Temperatur beim Kochen und Backen sogar noch verstärkt werden. Stichwort: Decarboxylierung.

Darüber hinaus unterscheiden sich Cannabis Edibles von anderen Arten der Einnahme im Beginn und der Dauer der Wirkung. Im Gegensatz zum Rauchen spürt man die Wirkung von Cannabis in Esswaren nicht sofort. Es kann teilweise sogar mehrere Stunden dauern, bis ein Cannabis Edible seine Wirkung zeigt, da das Eingenommene erst verdaut werden muss, damit der Wirkstoff seine Wirkung entfalten kann.

Dies kann ein Vorteil, aber auch ein Nachteil sein. Der Nachteil ist, dass der Konsument oftmals eine größere Menge mit Cannabis gemischte Speisen oder Getränken einnimmt.

Allerdings hält die Wirkung von Cannabis Edibles auch länger, wodurch sich die Leckereien insbesondere für Patienten eignen, die beispielsweise an chronischen Schmerzen leiden. Der Zeitpunkt der Wirkung ist üblicherweise genau auszurechnen. Dadurch ist es leicht, die gewünschte Wirkung einzukalkulieren und genau zu planen.

Warum ist das Decarboxylieren der Blüten so wichtig?

Die in der Leber umgewandelten Stoffe werden, wie bereits erwähnt über die Nieren und somit den Harn ausgeschieden. Die Niere gilt daher auch als Hauptausscheidungsorgan, wenn es darum geht, Giftstoffe nach außen zu befördern. Über die Niere werden jedoch nur kleine Moleküle ausgeschieden, wohingegen große Substanzen über die Galle in den Darm überliefert und im Anschluss ausgeschieden werden. 

Die Niere ist darüber hinaus dafür verantwortlich, unser Blut zu reinigen. Ist dies jedoch nicht mehr möglich, so müssen sich Betroffene einer Dialyse unterziehen, um das Blut manuell reinigen zu lassen. Die Säure-Basen-Balance wird ebenfalls von der Niere gesteuert. 

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